9. Mai 2016

#MeMadeMay2016 - Woche 1

Die erste Mai-Woche ist rum und wie versprochen gibt es hier noch mal die Nachschau der auf Instagram geposteten Bilder/Collagen.
 
Montag - Mit Minoru und neuen Chinos:
 
 
Dienstag - Mit weiter Burda-Hose und Schwalben-Alma. Der Trench ist gekauft.
 
 
Mittwoch - Noch mal mit den neuen Chinos, der wilden Bunt-Bluse mit Kellerfalte (November-Burda 2014) und pinken Ballerinas. Dazu ein gekaufter Trench in blau.
 
 
Donnerstag - Mit gekaufter Jeans und einem neuen Shirt aus der April-Burda (überschnittene Schultern, lockeren Schnitt aber dank Brustabnähern nicht ganz so sackig)
 
 
Und dann wurde es richtig warm und es passierte genau das, was jedes Jahr passiert:
 
  1. Ich stelle fest, dass ich überhaupt keine kurzärmeligen Oberteile habe und ergo nichts anzuziehen!
  2. Mein Körper hat Angst zu verdursten und bunkerte jegliche Flüssigkeiten, deren er habhaft wird. Was in einem 'tollen' plus von 3 Kilo in 2 Tagen resultiert, das jegliche Lust, meinen elenden Zustand fotografisch zu dokumentieren, im Keim erstickt.
 
Heute (Montag) dann so. Im blauen Prototyp der weiten, schwarzen Burda-Hose, die eigentlich schon zu weit war...T-Shirt und Cardigan sind gekauft, by the way.
 
Am Wochenende starte ich dann mal mit der Produktion weiterer Kurzarm-Tops.
 
Ich nuckel' derweil dann mal weiter an meinem Brennnessel-Tee und hoffe auf fallende Temperaturen...
 
 
 


4. Mai 2016

Minoru mit Paspelliebe



Klingt doch viel schöner als Schaffnerjacke - oder?! Oder?!

Ich habe eine neue Jacke genäht! Ich steckte ja im Dilemma, dass ich für den Stuttgart-Sewalong zwei Stoffe für einen Parka kombinieren wollte, die ob ihrer Festigkeit gar nicht parkatauglich waren. Weshalb ich die Pläne verwarf und lieber eine schnelle Bluse nähte.

Aber ich wollte ja aus den Stoffen und der Farbkombination was machen. Und nähen und überhaupt. Aber ohne Probemodell und langwierige Anpassungsprozessiererei. Und so entschied ich mich, endlich einen gut abgelagerten Schnitt aus dem Vorrat zu vernähen: Die Minoru Jacket von Sewaholic.

Ich weiß gar nicht, warum ich damit so lange gewartet habe. Oder  warte, doch: Ich war von der Passform des Granville-Shirts nicht so angetan, was aber - wie ich inzwischen gelernt habe - eher meinem Rundrücken zu verdanken ist. Aber nachdem mich Alma mit einer super Passform - mehr dazu demnächst - mit Sewaholic ein Stück weit wieder versöhnt hatte, wollte ich auch diesem Schnitt endlich eine Chance geben.

Vor unserem Paris-Urlaub pauste ich also den Schnitt ab und schnitt die Stoffe zu. Paspeln, Knöpfe und Reißverschlüsse fanden dann in Stuttgart ihren Weg zu mir. Die Farbe der Paspel ist irgendwas zwischen Bordeaux-Rot mit Lila-Pink-Einschlag. Die Antwort liegt irgendwo da draußen, würde Mulder jetzt sentenzen.

Da alles schon so schön vorbereitet war und die ausführliche Anleitung inkl. Step-by-Step-Sewalong ihr übriges taten, war der Parka innerhalb eines Wochenendes genäht. Dass der Captain am Samstag schon in aller Herrgottsfrühe zum Fischen aufbrach, und ich früher als sonst an die Maschine kam, hat dabei auch nicht geschadet.

Ich bin sooo verliebt! Vor allem die Farbzusammenstellung hat es mir angetan.




Normalerweise bin ich ja eher Team uni, damit es auch möglichst kombinationsfreudig bleibt. Aber da ich eh einen einfarbig blauen Trench besitze, fiel es mir hier diesmal sehr leicht. Sollte ich häufiger wagen...


Die Perspektive täuscht: eigentlich ist der Saum gleich lang

Das einzige, was mich gestört hat, war der Saum. Der ließ sich nicht einfach umklappen, sondern den musste ich noch mal - wie bei Hosenaufschlägen - an den Seitennähten ab der Umbruchlinie zulaufend enger nähen, damit er sich faltenfrei umlegen und feststeppen ließ. Beim nächsten Mal würde ich das am Schnitt vorher korrigieren.

Außerdem habe ich Ober- und Unterkragen nicht von außen per "stitch in the ditch" aufeinander genäht, sondern von links - also von innen - die Nahtzugaben beider Krägen aufeinander gesteppt. So kenne ich das von Burda-Anleitungen und das war auch angesichts der Paspeln und der Stoffdicke der einzig gangbare Weg.


Die Nahtzugaben von Ober- und Unterkragen von innen aufeinanderstecken und dicht neben der Naht aufeinandersteppen.


Schnelles Foto für den #MMMay2016

Genäht habe ich im Hinblick auf die fertigen Maße und mein Bestreben, noch ein büschen abzunehmen eine 8 - also 2 Nummern kleiner als die Maßtabelle vorsieht. Also dicke Pullis kann ich in der Tat nicht drunter ziehen aber für Frühjahr und Herbst (oder kühle Sommerabende) passt das so ganz hervorragend. Statt Gummizug habe ich einen anknöpfbaren Riegel genäht, der etwa 5 cm kürzer ist als die ausgemessene Rückenbreite, wo der Gummi sitzen sollte. Gefällt mir sehr gut und nimmt den für mich etwas zu sportlichen Touch.




Den Captain erinnert die Jacke mit den roten Paspeln am Ärmel an die früheren Schaffner-Uniformen der Bahn. Hmpf. Manchmal einfach nicht hinhören...




Für die Taschen habe ich zuerst die Klappen mit den Paspeln genäht. Die Größe habe ich bei einem gekauften Trenchcoat abgekupfert.



Dann habe ich einfach einen Schlitz in der Jackenfront mit einem Taschenbeutel verstürzt, rundherum den Schlitz abgesteppt, dann die Klappe aufgesetzt, von der linken Seite einen weiteren Taschenbeutel aus Oberstoff auf den ersten Beutel gegen genäht und am Schluss die Klappe so umgeschlagen mit Bar Tacks festgenäht, dass der Schlitz verdeckt ist. Etwas unorthodox, aber das ist mir echt wumpe.



Fertige Tasche von innen

Markierung, wo der Klappenknopf sitzen soll....

Ich liebe meine neue Jacke und sehe da schon weitere Modell in der Zukunft. Nur bei der Farbwahl bin ich noch etwas unentschlossen: Ih habe hier so einen tollen Reißverschluss mit roten Bändern und dicken, schwarzen Zähnchen...

Und damit bin ich heute beim MeMadeMittwoch dabei, wo Dodo - zu Recht! - für das farbenfrohe und stimmungshebende Unikat plädoyiert...

2. Mai 2016

#MMMay 2016 - Ich versuch's dann mal....

ich war ja die ganze Weile am Grübeln, ob ich dieses Jahr beim MeMadeMay mitmachen soll. Toll finde ich die Aktion auf jeden Fall und jetzt, wo ich in meinen Twitter- und Instagram-Timelines vom Hashtag quasi "überschwemmt" werde, hat mich die Lust mitzumachen doch gepackt. Trotz schlechter Bildqualität. Einzelne Details gehen dann ja eventuell als Selfie eingebunden in einer Collage.


Die Aufgabe, jeden Tag 'MeMade' zu tragen, ist angesichts meiner Produktivität nicht schwer. Meine persönliche Aufgabe wird es sein, herauszufinden, wo wir selbst genähte Teile zur Ergänzung fehlen, und welche gekauften Teile, ich vielleicht nicht doch selbst nähen kann, bzw. möchte. Einfach Trägertops werde ich nicht selbst nähen, das kann ich prima kaufen... Außerdem will ich auch mal ein paar Schrankleichen zu Tage fördern und auch Dinge zeigen, mit denen ich nicht so 100%ig zufrieden bin und erkären, wieso.


Gepostet wird nach Möglichkeit täglich auf Instagram und es soll ein wöchentliches Roundup hier auf dem Blog geben.


So und jetzt geht's noch mal schnell rüber zu Zoe, um lieber spät als nie einzuchecken...



24. April 2016

Bloggertreffen Stuttgart 2016

Ich bin zurück aus dem Urlaub und möchte noch schnell zum Bloggertreffen Stuttgart 2016 berichten. Denn es war so schön -  das möchte ich an dieser Stelle noch mal zum Ausdruck bringen. Ein ganz großes Dankeschön geht deshalb erst mal an Elsa, Muriel und Sabine. Vielen Dank für die Organisation - es war einfach toll!

Nach der AnNÄHerung in Würzburg im vergangenen Oktober war dies das zweite größere Blogger- bzw. Nähtreffen an dem ich teilgenommen habe. 2015 hatte ich ja erst ein Blinddate mit Drehumdiebolzeningenieurin, was in der Freundschaft zur ortsansässigen Ines führte. Das Aufeinandertreffen von nähenden Menschen führt für mich also immer zu tollen Begegnungen und schönen zwischenmenschlichen Entwicklungen und Beziehungen. Auf Stuttgart habe ich mich deshalb natürlich sehr gefreut! Nicht zuletzt, weil ich dort viele der AnNÄHerungsteilnehmerinnen wiedergetroffen habe und endlich einige Bloggerinnen, deren Blogs ich schon lange verfolge, im echten Leben getroffen habe.

Samstagmorgen ging es erst mal Richtung Wiesbaden, wo ich Ines einsammelte. Es schüttete wie aus Eimern, was die Fliegenfisch-Pläne des Captains vereitelten und er mir dankenswerter Weise seinen stärker motorisierten Diesel überließ. Ich mag meinen kleinen Clio ja sehr aber ab 100 km/h wird er schon recht laut. Was bei Solofahrten nicht so stört - da mache ich einfach die Musik lauter! (Böse Zungen würden jetzt sagen, dass es auch notwendig ist, um meinen...äh...treffsicheren Gesang zu überdecken...da funktioniert der farradaysche Käfig auch in die andere Richtung!) Na und Überholmanöver sind auch nicht so entspannt...

Nach einer sehr verregneten Autofahrt klarte das Wetter kurz vor Stuttgart endlich auf. Ich sag' nur: Wenn Engel reisen... So konnten wir von einem kleinen Mini-Schauer mal abgesehen ganz entspannt durch die Stuttgarter Innenstadt strolchen und diverse Stoffläden und natürlich auch Kurzwaren Berger unsicher machen. Eigentlich wollte ich ja nichts kaufen, denn ich wusste, dass es in der Woche darauf nach Paris und zum Place de St. Pierre ging. Eigentlich...

Kurzwaren Berger also know as 'El Dorado'

Aber wem mache ich eigentlich was vor: Ein Andenkenstoff musste mit. Und hey: Vögelchenstoff! Aus 100% Viscose. Also wer den liegen lässt, ist schön blöd! Madame Monty war auch so schlau wie ich und ich bin schon gespannt, was sie aus ihrer Beute zaubert. :D


Herr Berger jun. in seinem Element

Nach der tollen und sehr aufschlusreichen Einführung in das Thema Knopfherstellung durch Herrn Berger Junior (und Sekt und Knabberkram) wanderten auch noch ein paar besonders schöne Knopf-Exemplare in mein Einkaufskörbchen. Schöne Knöpfe kaufe ich ja auch einfach mal auf Verdacht - der passende Stoff findet sich schon noch! Wobei ich diesmal schon sehr konkrete Pläne und den passenden Stoff im Schrank hatte. Farblich passen die Knöpfe auch tatsächlich 1a.

Beute vom Stoffmarkt und Kurzwaren Berger...


Nach der Shopping-Tour bei Bergers ging es gegenüber ins Café/Restaurant Weber, wo sich endlich die Gelegenheit bot, ganz ausführlich zu quatschen und die Innenverarbeitung der ein oder anderen Hose zu bestaunen ;)). Allerdings habe ich mich ziemlich arg an zwei Tischen festgequatscht, die Zeit war schlicht zu kurz, um mit allen zu reden. Der einzige Wehrmutstropfen an einem Bloggertreffen dieser Größenordnung. Ganz abgesehen davon finde ich das Programm und die zeitliche Gestaltung des Stuttgarter-Treffens ideal: Kurze Anreise und auf einen Tag beschränkt, sodass eine kostenintensivere Übernachtung für mich nicht notwendig ist, kleines Shoppingprogramm und ein lehrreicher Programmpunkt und das wichtigste überhaupt: viel Zeit zum Quatschen und Austauschen! Und am nächsten Tag bleibt trotzdem noch Zeit, um sich an die Nähmaschine zu setzen. Für jemand wie mich, der unter der Woche nicht zum Nähen kommt, durchaus ein wichtiger Punkt, um akuten Entzugserscheinungen vorzubeugen.

Irgendwann so gegen 19.30 Uhr brach der harte Kern dann auf Richtung Bahnhof, ich musste noch mein Auto (okay, okay, Herrn Rieslings Auto) in Feuerbach einsammeln und dann ging es sehr beseelt und glücklich nach Hause.

Treffen dieser Art wirken auf mich immer wie ein kleiner Mini-Urlaub und auch die fieseste Arbeitswoche ratzfatz vergessen. Die perfekte Einstimmung auf den tatsächlichen Urlaub und ich freue mich schon auf eine hoffentlich stattfindende Wiederholung im nächsten Jahr!

Meine - eher unspektakuläre - Bluse für den Stuttgart-Mini-Sewalong ist natürlich rechtzeitig fertig geworden. Aber an Fotos am Treffen selbst habe ich schlichtweg überhaupt nicht gedacht. Die haben der Captain und ich dann in Paris nachgeholt. Mehr dazu dann demnächst.

Mehr Berichte zum Stuttgart-Treffen gibt's übrigens auf Elsas Blog.

13. April 2016

MeMadeMittwoch am 13. April 2016



Oha! Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Ich bin seit langem mal wieder beim MeMadeMittwoch dabei.
Heute zeige ich nichts neues, sondern eine ältere und viel getragene Bluse (hier schon mal gezeigt) und die weite schwarze Hose, die ihr ja schon kennt.




Ich hatte Bedenken, ob die Silhouette der Bluse zur weiten Hose passt, war aber von der Kombination - zusammen mit den Tretern in Fuchsia - schwer angetan. Outfit passte, Licht passte, Make-up passte, Nagellack stimmte auch, Haare saßen und der Lieblingsfotograf hat Bilder gemacht, auf denen ich mich seit langem mal wieder richtig mag. Lucky me!


Und auch noch mal von hinten:




Damit geht's ohne weitere große Worte zum MeMadeMittwoch, wo uns Claudia unter anderem wieder eine ihrer famosen Jeans zeigt. So toll!

8. April 2016

Stuttgart Sew Along - Update

Also meine Pläne für den Stuttgart-Sewalong liegen auf Eis. Aus mehreren Gründen. Zum einen passt der Stoff nicht - einfach zu dick für den ausgewählten Parkaschnitt. Und die Stoff-Alternative passt farblich nicht so gut zum Kontraststoff. Außerdem muss will ich bin ich am Abnehmen und habe keine Ahnung, wo ich gewichtsmäßig lande. Aktuell geht gerade gar nicht viel, ich bin entsprechend gefrustet und die fiese Stimme in meinem Kopf sagt mir, dass ich wahrscheinlich einfach den Parka in der üblichen Größe nähen sollte, weil ich es eh nicht schaffe... Seufz! Aber 10 Kilo müssen eigentlich weg und dann wäre der Parka zu groß...aber dann habe ich eh wieder das Problem, dass das Material ja sowieso nicht zum Schnitt passt, etc. pp.





Ich habe jetzt für Stuttgart eine Hemdbluse nach bewährtem Schnitt aus einem ganz tollen graublauen Baumwoll-Stoff genäht, den ich vor Ostern im Bremer Alfatex gefunden hatte. Der gleiche, wie ich ihn für die Odeeh-Tunika schon mal vernäht hatte, reduziert auf 3 Euro pro Meter. 4 Meter durften dann kurzerhand mit... muahahahahah...*händereib* Die Ärmel muss ich noch einsetzen, Knopflöcher nähen und Knöpfe annähen. Das bekomme ich am Wochenende locker hin.

Und wenn ich es zeitlich schaffe, gäbe es alternativ und zur Auswahl und überhaupt für den unmittelbar folgenden Paris-Urlaub noch eine Sewaholic-Alma mit ocker-farbenen beigen Schwalben auf schwarzem Grund. Der Schnitt hat sich mit ein paar typischen Korrekturen noch vor dem Zuschnitt des Probeteils als gut passend erwiesen und sollte sich zügig runternähen lassen.

Der blaue Köper wird dann demnächst zu einer Minoru-Jacke. Den Schnitt habe ich hier auch schon ewig rumliegen und will endlich verarbeitet werden. Mir schwebt eine dezente Paspel in weiß oder rot vor (oder beidem), den Floh hat mir Froken Nordlys auf Twitter ins Ohr gesetzt. Außerdem würde ich schräge Paspeltaschen mit aufgesetzter Klappe und Knopf einarbeiten.




Leider habe ich diesen tollen Knopf nur einmal, da muss ich mir mal überlegen, ob ich den irgenwo unter bringe...

So viel zu den aktuellen Plänen. Überhaupt will ich jetzt endlich mal die Nicht-Burda-Schnitte vernähen, die hier noch unangetastet rumliegen. Es gäbe da auch noch ein Deer & Doe Bleuet. Und Renfrew. Wäre ja auch mal eine Idee für einen Sew Along: Dein Schnittmuster, das unbekannte Wesen...

 So viel zu nähen, so wenig Zeit - und manchmal auch kein Plan von nix!

6. April 2016

Projekt Brot und Butter - Zu spät dran...

Das offizielle Finale bei siebendhundertsachen habe ich verpasst. Aber Finale passt auch nicht so ganz bei mir. Es hat so was endgültiges und da meine Liste von vorneherein als Jahresprojekt ausgelegt war, geht es hier einfach munter weiter. Oder auch nicht, das wird sich zeigen...

In den letzten Wochen ist im Rahmen des Projekts Brot und Butter noch ein bisschen was entstanden.

Ich habe endlich eine weite Hose in Schwarz:




Auf dem Bild ist sie noch etwas kurz geraten. Ich habe den Saum nachträglich um 2,5 cm ausgelassen. Die Hose wird in 'heavy rotation' getragen und schließt eine echte Lücke in meinem Kleiderschrank. Der Stoff ist ganz leicht, fällt aber schön schwer und lässt sich toll bügeln. Gut, dass ich noch 3,5 Meter davon gebunkert habe!

Zusammen mit der kurzen Kauf-Jacke von Banana Republic sehe ich fast schon aus, wie ein Mittneunziger-Brit-Popper. I like! Und ich versteh' gar nicht, was meine Mutter immer gegen die sich wiederholende Mode hat - ich fühl mich auf einen Schlag viel jünger! Don't look back in anger! :D




Hinten gab es Paspeltaschen und bei dem Front-Fly habe ich mir die Verarbeitung einer gekauften Hose von Z*ra abgeschaut:




Der Besatz wird nach dem Aufnähen des  RVs mit Futterstoff gedoppelt. Die linke Seite wird mit extra breiter Nahtzugabe zugeschnitten, die dann eingeschlagen durch das Absteppen der Ansatznaht von der Vorderseite fixiert wird. Ich arbeite meine Hosen-RVs übrigens immer mit separatem Schnittteil und nicht angeschnitten, wie das Burda meistens vorsieht. Da ich nicht wusste, ob das auch tatsächlich hinhaut, habe ich keine Fotos gemacht. Ich war tatsächlich ziemlich erstaunt, dass das so einfach ging. Bilder reiche ich bei der nächsten Hose dann nach. Und denke hoffentlich daran...


Pyjamahose an  Hotelbett mit...äh...dekorativer Holz-Paneele und Teppichboden...

Außerdem habe ich eine Pyjama-Hose genäht nach einem Burda-Unisex-Pyjama-Schnitt, den ich ab dem Knie leicht ausgestellt habe. Der war ja mal ursprünglich für Captain Riesling gedacht...Räusper, der Stoff ist immerhin schon mal vorgewaschen, aber Nähen-für-Andere ist halt nicht so meins...wenn ich einen Pyjama für mich probegenäht habe, kommt seiner dran. Denke ich. Vielleicht. Oder so.





Und eine klassische weiße Hemdbluse ist auch endlich genäht. So schön! (Wenngleich sie auf dem Bild eher unspektakulär und fast unfotografierbar daher kommt.)


Top-stiching galore!

Bis auf die Ärmeleinsatznähte ist alles von innen ganz ordentlich mit französischen Nähten gearbeitet.




Die Ärmelschlitze gelingen mir auf Anhieb immer besser und das Tutorial von Off The Cuff kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen.

Vielen Dank an Siebenhundertsachen für die Organisation dieses schönen Sew-Alongs! Das spontane Herznähen werde ich nie ganz ablegen können - aber Brot und Butter vereinfacht vieles und sorgt für schnelle Erfolgserlebnisse.