2. Juni 2015

Selbst ist die Frau...Text ohne Bild.

Alles klar. Vergesst alles, was ich bislang zum Thema Hosen geschrieben habe. Ich. Habe. Keine. Ahnung.

Keine der Änderungen, die sich im Probeteil gut anließen, war dann beim richtigen Stoff von Erfolg gekrönt. Um die Ausgangssituation mal etwas zu vereinfachen, habe ich mich entschlossen, einen Hosengrundschnitt selbst zu konstruieren. Und dann schauen wir weiter. Ich melde mich voraussichtlich diese Woche noch bei der Hessischen Landesbibliothek an und leihe über die Fernleihe ein paar Bücher (Hofenbitzer, Müller & Sohn) zum Thema Schnittkonstruktion aus. So!

Ach ja, ich habe am Wochenende interessehalber mal einen Ottobre-Schnitt genäht. So schlecht saß mit Abstand wirklich noch keine Hose! Eine Knip-Hose werde ich noch ausprobieren. Und ich habe einen Burda-Plusschnitt in 46 getestet. Die ist halt insgesamt eher weit geraten, vor allem an Bauch und Taille (immerhin etwas!). Birne halt. Aber mir der Korrektur von Sewing Galaxy (also dem Auslassen der hinteren Mitte und dem Aufrechtstellen der Mittelnaht) eigentlich recht annehmbar.

Ich nähe jetzt erst mal todesmutig eine Culotte. Und halte erst mal die Klappe, wenn's um richtige Hosen geht. Solange, bis ich mal wirklich was vorzuweisen habe.

Und ein paar Sommerblusen muss ich in der Zwischenzeit auch noch nähen. Diesen Schnitt habe ich heute Morgen vor der Arbeit noch abgepaust. Und die Afternoon-Blouse (muss ja schnell gehen! Soll ja diese Woche noch heiß werden...stöhn!) könnte ich eigentlich auch noch mal probieren. Diesmal aber nicht aus rutschigstem Crêpe und vor allem nicht in einer Farbe, die mich wie OP-Personal aussehen lässt...

Bei Yuki habe ich gestern übrigens die letzten Maschen abgekettet und angefangen die Fäden zu vernähen. Vielleicht wird das ja noch was bis Sonntag zum SSA-Finale...?! Was für ein Glück habe ich inzwischen keine (Motivations-) Probleme mehr mit dem Zusammennähen von Strickteilen...



Kommentare:

  1. Hallöchen,
    ich muss hier wirklich was zum thema hosen schreiben...
    Immi Meyer hat vor 2-3 jahren(?) mit hosen nähen angefangen. egal welchen shcnitt(inkl. Müller) sie ausprobiert hat... alles wies fast dieselbe fehler auf. irgendwann stelle ich ihr die frage: wieviele shclecht sitzende hosen willst du noch nähen? das hat sie wohl dazu bewegt, dass sie fast 1 jahr lang sich mit thema hosenanpssung und hopsen deffekte auseinander gesetzt hat und daraus ein eigenes system,was anscheinend gut funktioniert erfunden hat.alle ihre hose sitzen jetzt. aber es hat gedauert.
    daher möchte ich dich warnen. es ist ein irrtumdenken,dass nach eigenen massen konsturierter shcnitt sofort und gut sitzen wird. grade müller.... da gibts was besseres, denn müller ist nicht grade hobbyshcneider-freundlich im jeglichen sinn, grade bei der passform und grade bei den hosen. wenn es bei dir der fall sein sollte- dann bist du eh ausnahme. ebenfalls knipphosen. ich glaube , ich habe noch nie eine hose so lange angepasst wie von knipp(beige in der galerie der moderne projekte bei mir, an meiner tochter).
    daher mein rat an dich. setze dich ernsthaft mit passformprobleme und ihren ursprüngen auseinander. und als shcnittbasis empfehle ich burda shcnitte der letzten 2-3 jahre, patrones und la mia boutique. kein müller, kein knip.
    hosen anzupassen ist ein komplexes thema, man muss verstehen,was genau zu so einem bild des defektes führt, nur dann kann man es korrigieren.wenn man das ein mal begriffen hat- geht es wie von selbst.schau die Memas hosen an.
    die meisten hobbyschneiderinen interprätieren die defete und ihre ursprünge falsch und daher folgen falsche korrekturen.ich weiß nciht warum, aber belibteste korrektur ist "flacher po". tatsache ist aber, dass die schräge falten nciht durch flachen po kommen, sondern dadurch,dass die hüfte runder ist als im schnitt vorgesehen und dafür muss man oberen teil des schnittes drehen(das steht in meinem post zu häufigsten hosen passfromproblemen).
    ich möchte dich keines falls entmutigen, ganz im gegenteil! ich möchte blos nicht,dass du einen irrtum läufst udn am ende so sehr enttäuscht bist,dass du keine hosen mehr nähen möchtest.
    viel erfolg!

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  2. Vielleicht brauchst Du etwas Hosenabstand? Lass Dich auf keinen Fall entmutigen und ich denke es ist besser einen vorhanden, leidlich passenden Schnitt zu optimieren als wieder von vorn anzufangen. Nicht zu vergessen wie sich die unterschiedlichen Stoffe auf die Passform auswirken, da gibt es große Unterschiede. Ich habe es vielleicht etwas einfacher, weil ich am liebsten Hosen mit weitem Bein trage, wer mehr auf figur steht muss wohl auch mehr anpassen. ich habe jetzte zwei Schnitte für Hosen und komme damit von Büro bis Freizeit gut zurecht. Nicht aufgeben! LG Kuestensocke
    P.S. Ein Burdaschnitt in 46 für Dich? Da klingt doch recht abenteuerlich und spricht nicht gerade für den Schnitt.

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  3. Du willst es aber wissen :-). Ich fand deine rote Hose schon ganz klasse. Einen eigenen Schnitt zu konstruieren, ist sicher eine spannende Aufgabe, aber ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an: Nimm einen einigermaßen passen Schnitt und verändere Ihn. Es ist leichter gesagt, als getan. Ich bin das beste Beispiel dafür. Aber ich habe zumindest irgendwann in der Burda einen weiten Hosenschnitt gefunden, der perfekt passt (noch nicht gezeigt, ist auch schon eine Weile her). Jetzt sind die engeren Hosen an der Reihe und ich probiere immer noch weiter aus. Ich echt gespannt, wie es bei dir weitergeht. LG Carola

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