25. November 2015

MeMadeMittwoch im Volantrock

Letzte Woche schon mal dezent angeteastert, möchte ich diese Woche beim MeMadeMittwoch meinen neuen Rock zeigen, der beim letzten Nähkränzchen mit Ines entstand. Das Schnittmuster ist N°126 aus der Burda 11/2015. Normalerweise dauert es ja immer ein bisschen länger, bis ich aus einer Ausgabe etwas nähe, aber diesmal ging es ganz schnell. Der Schnitt passte einfach perfekt zum Stoff, der sich bei der AnNÄHerung Süd ganz nach oben auf meine Rangliste geschoben hatte - und unbedingt ganz schnell verarbeitet werden wollte.



Der Stoff ist ein Traum! *seufz* Er lag schon ganz früh auf dem Stoff-Tauschtisch. Ich nahm ihn hoch und zeigte ihn allen mit den Worten "Wow, das ist ja ein TOLLER Stoff!" Und legte ihn wieder hin. 5 Minuten später wieder: "Der ist aber echt toll." Und legte ihn wieder hin. Ging weg. Kam 15 Minuten später wieder - und er war immer noch da! "So ein toller Stoff!" Die liebe Stella machte meinem Elend dann ein Ende und meinte nur "Dann nimm' ihn doch einfach!" Ähm. Ja. Okay. Meiiiiin Schaaaaaatzzzzzz...

Der Stoff war ein Reststück eines bereits genähten Kleidungsstücks. Ich wüsste ja nur zu gern, wer die edle Spenderin ist, was sie daraus genäht hat und natürlich auch, wo ich solch edles Tuch käuflich erwerben kann. Bitte sag' nicht Maybachufer, bitte sag' nicht Maybachufer, bitte sag' nicht Maybachufer...*mantraufsag*

Das einzige Problem ist, dass sich diese herrlichen Farben gar nicht gut auf Fotos bannen lassen...





Nach dem Abpausen des Schnittmusters musste ich erst mal ein bisschen zittern, ob der Stoff wohl reicht, da ich nicht die geforderten 1,60 m hatte. Aber mit ein bisschen puzzeln ging es sogar recht gut:



Und ich hab' sogar auf den Musterverlauf achten können. Also zumindest bei den Querstreifen. Damit die dann auch genau aufeinander treffen, habe ich die Nähte mir groben Stichen vor dem Nähen geheftet. Ist mir geglückt, würde ich sagen. (Oben an der Taille nicht ganz exakt aufeinander treffend, aber da musste ich auch nachträglich noch Weite wegnehmen...) Das hier trifft es farblich ganz gut:


Ungebügelt nach einem Tag im Einsatz. Faules Stück!






Versäubert habe ich die Kanten der Volants - Grunde sind es nämlich zwei übereinander - mit der Overlock:



Wie die Volants gefaltet werden müssen, fand ich in der Burda-Anleitung übrigens wirklich gut beschrieben! Gut gefällt mir auch die Lösung, die Mit heißer Nadel zeigt: Sie hat ihren Volant mit einem dünnen Kontraststoff gedoppelt.


Nach einem Tag im Einsatz...
Oh, ach ja: Premiere! Ich habe zum ersten Mal das Rockfutter unten am Saum angenäht. Und ich glaube, gleich mal falsch. Das üben wir noch mal. Aber: Wow, das ist ja total komfortabel, wenn man die Stofflagen nicht nach jedem Toilettenbesuch neu sortieren muss.


Der Rock ist ein farbliches Multitalent, der sich mit den unterschiedlichsten Tops, Strumpfhosen und Schuhen kombinieren lässt. Captain Riesling findet ihn "lustig" was ungefähr gleichbedeutend ist mit "interessant", also der Verlegenheitsantwort, wenn man etwas nicht wirklich gut findet, das dem Gegenüber so direkt nicht sagen will. Pfff!


Mit dem Wintereinbruch kommt ein warmes Wollröckchen genau richtig. Ich linse dann mal rüber, um zu schauen, was ihr so schönes anhabt...Monika zeigt heute ja auch ein neues Lieblingsteil aus einem Stoff, um den sie auch erst rumgeschlichen ist!:)

Liebe Grüße
Julia

24. November 2015

WKSA 2015 - Schnittvortstellung

Hallo zusammen,

auf dem MMM-Blog werden diese Woche beim Weihnachtskleid-Sew-Along 2015 die Schnitte vorgestellt, für die sich meine Mitnäherinnen entscheiden haben. Was für eine Inspirationsquelle - toll! :)

Ich habe mich nach euren Kommentaren in der letzten Woche für den Smogging entschieden. Leider isses bei mir arbeitstechnisch grad etwas busy und ich habe es nicht geschafft, angemessen zu antworten, geschweige denn bei euch zu Kommentieren. Möp. Aber nach nächster Woche Montag sollte es besser werden...

Der Smogging also. Den will ich ja sowieso schon seit Monaten nähen und einen schwarzen Blazer brauche ich auch dringend! Da ich meine Nähpläne nach dem Nähen der ersten Bluse für den Volantrock (die vomStyle her dann doch leider leider nicht zum Volantrock passt aber nichtsdestotrotz schon innig geliebt wird!) ein wenig umgestellt habe, fange ich also schon nächstes Wochenende mit der Hose an. Den Blazer nähe ich als zweites. Und wenn die Zeit knapp wird (oder ich am Projekt scheitere...who knows?!), nähe ich stattdessen einfach schnell noch eine Schluppenbluse aus grau-schwarzem Leopardenmuster mit Knöpfen in Petrol. Oder Pink. Oder so. Nackig muss ich also nicht unterm Tannenbaum feiern!

Da ich am Wochenende leider versäumt habe, die Stoffe abzulichten, gibbet diesmal keine Fotos. Liefere ich dann beim nächsten Termin nach.

Unentschlossen bin ich aber noch bei den Details der Hose. Zur Erinnerung: Es wird diese Odeeh-Hose:



Ich mag die tiefen Eingriffstaschen und die tiefen aufgesetzten Taschen am Boppes besonders gern. Zum Thema 'Smogging' und dem Blazer der Wahl würden Paspeltaschen aber viel besser passen. Hmm...aufgesetzte Po-Taschen aus Satin und Eingriffstaschen oder doch lieber Satin-Paspeltaschen vorne und hinten. Vorne dann diagonal. Schwierig...aber ich hab' ja noch ein paar Tage Zeit! :)

Aber auch diesmal würd' mich interessieren, was ihr denn dazu meint? Welt pocket or not, this is the question!

17. November 2015

WKSA 2015 - Ich bin dabei...

...aber zu spät dran. Na das fängt ja schon gut an...

Yeah, ich postuliere ja sonst immer, dass Sew Alongs nichts für mich sind. Aber beim Weihnachtskleid-Sew-Along will ich dann doch nicht fehlen. Ich bereue es ja schon ein wenig, beim Herbstjacken-Sew-Along nicht dabei gewesen zu sein...

Also. Weihnachtskleid! Weihnachtskleid? Ich bin da ja dieses Jahr noch ein wenig unentschlossen, in welche Richtung es gehen soll.

Rückblick 2014 und fragender Blick - Was soll ich nur nähen?!



Wenn ich wirklich ein Kleid nähen will, dann steht schon fest welches: Ein Baukastenkleid aus der Fashion Style mit Wasserfallkragen, Prinzessnähten im Oberteil, Taillenband und ausgestelltem Rockteil.



Ich hätte gerne 3/4-Ärmel dazu. Da im Baukasten auch ein kurzer Ärmel enthalten ist, lässt sich das ja problemlos ändern. Da mir ein kleines Schwarzes im Kleiderschrank fehlt, würde ich es dann in schwarz nähen und eventuell noch in Rot. Mein rotes Weihnachtskleid vom letzten Jahr fristete eher ein Schattendasein, was aber mehr an der körperbetonten Passform als der  Farbe lag. Viskose-Gabardine in schwarz oder rot ist in ausreichender Menge vorhanden! (Ein Hoch auf das allzeit gut gefüllte Stofflager!).

Aber will ich wirklich ein Kleid? Ich träume ja schon seit Monaten von einer Art Smogging. Also einer Kreuzung aus Smoking und Jogging-Anzug. Das heißt: Joggpants in schwarz mit Galonstreifen und weiteren Details (Taschen und Bund) aus Satin. Dazu ein Blazer mit Satin-Paspeltaschen und Satin-Revers. Stoffe sind ebenfalls beide im Vorrat vorhanden. Der Hosenschnitt von Odeeh hat sich bei mir sehr bewährt, die beiden daraus genähten Hosen trage ich mit Blazer auf der Arbeit sehr gerne. Außerdem ist er wirklich seeeeehr flott zu nähen. Als Schnitt für den Blazer habe ich mir diesen aus der Burda Style 9/2014 ausgesucht:



Kein klassischer Smoking-Schnitt aber es soll ja auch nur so eine Art Smogging werden.

Am Wochenende habe ich aber außerdem einen tollen neuen Rock aus dem allergeilsten Stoff genäht. (Ein Stoff vom Tauschtisch der AnNÄHerung Süd. Der edlen Spenderin gilt jetzt schon mein ewig währender Dank! Wenn ich nur wüsste, von wem er stammt...) Hier mal die Sneak-Preview...



Ein Bleistiftrock mit zwischengefasstem Volant aus der November-Burda:




Der Rock gefällt mir soo gut! Ich hätte hier noch ausreichend dunkelbraunen-pflaumenfarbenen Tweed (haha, jetzt hatte ich erst Tweet geschrieben - ich bin eindeutig Twitter-geschädigt...), um dem Rock auch noch ein Jäckchen oder Blazer zu spendieren. Ein Tweed-Kostüm wäre also die dritte Variante. Da der Rock sehr weit oben in der Taille sitzt, wäre was kurzes - vielleicht sogar mit Schößchen? - toll. Aber da muss ich noch mal auf die Suche nach einem geeigneten Schnitt gehen. Bei Burda habe ich auf Anhieb nichts gefunden, was mich vollends überzeugt hätte...

Schwierig, schwierig. Bevor ich durchstarten kann, muss ich für den neuen Rock aber erst noch zwei Blusen nähen. Spätestens dann kann ich ihn auch mal in Gänze zeigen. Oh, und ich habe eine Arya-Tasche zugeschnitten! Ich und Taschen-Nähen - dass ich  DAS  noch erleben darf! Noch so eine Nachwehe der AnNÄHerung Süd....

Was meint ihr denn?

16. November 2015

The Working Girl - made up or not?

***Der nachfolgende Beitrag schlummerte jetzt schon einige Wochen im Entwurfs-Ordner. Ist angesichts der Ereignisse in Paris ausgerechnet  j e t z t  der richtige Zeitpunkt, um ihn zu veröffentlichen? Ich finde: Ja. Dass wir uns in dieser Form über unser äußeres Erscheinungsbild Gedanken machen und frei darüber bestimmen können, wie wir aussehen möchten, ist ein Privileg, denn nicht überall auf dieser Welt haben unsere Mitmenschen, die gleichen Möglichkeiten eines selbstbestimmten Lebens. Dieses Privileg ist Teil der Freiheit, die unseren alltäglichen Lebensstil ausmacht. Und er war es, der am Freitag angegriffen wurde.Wenn wir uns das nehmen lassen, haben sie schon gewonnen...***

Ich geb's ja zu, der Titel ist etwas doppeldeutig. 'Made up' meint hier nicht 'erfunden' sondern im Sinne von geschminkt. Wobei - das Spiel mit Schein und Sein auch beim Make-Up ganz klar gegeben...nachdem ich das Thema dieses Posts nun schon ein paar Wochen gedanklich bearbeite, versuche ich jetzt einfach mal, die verschiedenen Gedankenstränge zusammen zu führen...

Aber worum geht's eigentlich? Mit großem Interesse habe ich beim Working Girl Sew Along - organisiert von mamamachtsachen - die einzelnen Überlegungen zum persönlichen Ideal-Work-Outfit und den Besonderheiten des eigenen Jobs gelesen. Gestolpert bin ich über Kleiderschmiedes Text zum nicht übermäßig weiblichen/maskulinen Outfit, den klassischen Hosenanzug, den sie ihres Dafürhaltens nach benötigt, um in ihrer Zunft nicht als Assistentin sondern als vollwertige Kollegin wahrgenommen zu werden.

Auf Twitter wurde emsig darüber diskutiert, wie Weiblichkeit im Job aufgenommen wird und Alex hatte sich ihres Zeichens ebenfalls mit dem Thema auseinander gesetzt. Dass es die eine richtige Antwort nicht geben kann, ist wohl klar. Dafür sind die Berufe, Branchen und persönlichen Einstellungen zu divers. Menschsein halt.

Soviel zum Vorgeplänkel. Steigen wir dann doch mal bei Kleiderschmiedes Standpunkt ein. Wenn Sie der Auffassung ist, sie braucht die typisch maskulin(ere) Uniform um als gleichwertig wahrgenommen zu werden - wie sieht es dann mit Make Up aus?

Das Tragen von Make Up im Alltag ist in unserem westlichen Kulturkreis den Frauen vorbehalten. Ein Mann, der zu Foundation oder Concealer greift, wird bestenfalls belächelt, wenn nicht sogar verhöhnt. Oder schlimmeres. Bei Frauen ist es ganz selbstverständlich akzeptiert, dass sie Teint-optimierende Produkte benutzt.

Ich habe ja hier schon mal was zum Thema Make Up geschrieben und zusammenfassend lässt sich sagen: ich liebe Kosmetik. Ich bin auch an reinen Zu-Hause-Tagen nicht ungeschminkt, weil mir der Akt des Schminkens an sich Spaß macht. Ich experimentiere gerne mit Farbe und treibe es mal mehr mal weniger bunt. Aber: Wie meine Kolleginnen versicherten: Technisch immer sehr gut gemacht. Und ich glaube das ist der Punkt, wo es schnell kippt. Geschminkt - auch farbig - ist okay, solange es professionell wirkt. Wenn die Foundation zu dunkel ist, der Kajalstrich verschmiert, das Rouge einen Tacken zu balkig wird oder die Farben nicht typgerecht sind - DANN nehmen wir Make-Up  bewusst wahr und dann wird aus geschminkt/optimiert schnell zugekleistert.

Ich plaudere jetzt mal ein bisschen aus dem Nähkästchen. Auf der AnNÄHerung, war ich umgeben von tollen, attraktiven und klugen Frauen und ich war bei sehr vielen davon überzeugt, dass sie ungeschminkt ganz natürliche Schönheiten sind. Als wir uns dann abends im Gemeinschaftsbad bettfertig machten, fiel mir tatsächlich auf, dass ich mich da sehr getäuscht hatte und der Teint bei einigen in natura eben doch etwas unebenmäßiger ist. Bitte nicht missverstehen, alle waren deswegen nicht weniger attraktiv, ich stellte für mich nur fest, dass ich offensichtlich nicht die einzige bin, die zu Teint-optimierenden Maßnahmen greift. Und vollends verwundert war ich, als die Kulturbeutelvergesserin in unserem Zimmer mich fragte, ob sie sich mein Rouge leihen könne. Und ich dachte nur so: "Hä? Wieso denn das, trägt sie doch sonst nicht. Oder doch?" Was schlussendlich für ein besonders natürliches und somit nahtlos-perfektes Make-Up spricht...

Was will ich mit diesem Exkurs eigentlich sagen? Ich glaube, es gibt so etwas wie einen blinden Fleck. (Dezentes) Make-Up im Alltag fungiert meistens wie eine Art Filter, der sich über das Bild legt. Man nimmt ihn nicht bewusst wahr, sondern erst, wenn der Schleier gelüftet wird. Oder das getränkte Wattepad alles runterholt. Umgekehrt ist es aber auch so, dass mir das sehr bewusst auffällt, wenn eine keine Make-Up trägt. Oder geht das nur mir so, weil ich hierfür besonders affin bin? So oder so glaube ich jedoch, dass das Working Girl unabhängig von Branche und Umfeld im Alltags-Make-Up nicht einer spezifisch weiblichen Rolle zugeordnet wird.

Andererseits gibt's aber dann ja auch die Art Make-Up, die man sehr bewusst wahrnimmt. Make-Up ist nicht nur eine Möglichkeit, Makel zu überschminken oder Vorzüge hervorzuheben. Make-Up ist auch die Verlängerung des Kleiderschranks. Nicht umsonst wird auch das Make-Up der Models auf den Modenschauen buchstäblich inszeniert. Oder man denke an die derzeitige Hipster-Uniform bestehend aus der aktuellen H&M-Kollektion und Oma's Klamotten, die erst durch den Messy High Bund und knallrote Lippen aufgebrochen werden. So wie es für jede das todsichere Wohlfühloutfit gibt (Stichwort Kleidung als Schutzschild oder Rüstung) so gibt es auch Make-Ups und Farbkombinationen, die immer gehen und zu allem gut aussehen*.  Stehe ich morgens auf, dann überlege ich noch vor dem Schminken, was ich anziehen will und stimme mein Make-Up darauf ab: eher warme Farben oder eher kühl? Braucht das Outfit heute eine Extraportion Weiblichkeit, weil es sonst zu maskulin/burschikos wirkt? Ist das Outfit sehr auffällig und braucht dafür vielleicht einen eher reduzierten, klaren Look? Wirkt die Schwarz-Kombination mit dem Lippenstift in Fuchsia nicht am besten? Und natürlich gibt es auch berufliche Situationen, wo man sich optisch bewusst zurücknimmt: Offizielle Termine mit unbekannten Teilnehmern bringen mich dazu, mich in Anzug oder Kostüm mit dezentem Make-Up dem beruflichen Umfeld anzugleichen.

Ich glaube, dass längerfristig Kompetenz und Persönlichkeit und das eigene Auftreten im beruflichen Umfeld das äußere Erscheinungsbild überstrahlt. Im positiven wie im negativen Sinne, denn bei völliger Inkompetenz wird auch der beste Business-Anzug das nicht verbergen können.

Aber das ist nur meine Meinung zum Thema. Wie seht ihr das denn? Make-Up im Job: Yay or nay?! Fällt euch das auf, wenn jemand sich schminkt oder eben gar nicht schminkt und wie wirkt es auf euch? Ich bin gespannt auf eure Meinungen! :)





*By the way: MACs Satin Taupe mit Vex auf dem inneren Augenlid und einem Körnchen Signed Sealed für etwas mehr Tiefe im Außenwinkel

11. November 2015

MMM im farbenfrohen Dauerbrenner




Eigentlich wollte ich heute beim MeMadeMittwoch ja endlich mal meinen neuen Wintermantel präsentieren. Eigentlich. Stimmungsvolle Outdoor-Fotos wurden am Wochenende auch gemacht, nur vergaß ich leider, die Detailsfotos an der Puppe bei Tageslicht zu machen. Das muss ich dann nächstes Wochenende nachholen.

Beim Sichten der Bilder fielen mir aber Puppen-Fotos einer anderen Bluse in die Hände, die ich schon im Januar genäht hatte. Und da sie sich zum vielgetragenen Lieblingsstück entwickelt hat, dachte ich, dass ich sie auch mal auf dem Blog präsentieren sollte.




Wann immer ich diese Bluse anhabe, heimse ich Komplimente en masse ein. Der Stoff war ein monatelang gehütetes Streichelstöffchen, obwohl er zu 100% aus Polyester ist. Und Deo beim Tragen ein absolutes Muss. Aber die Farben sind so toll. Und er trägt sich auch sehr angenehm. Herrlich weich und fließend.

Funktioniert perfekt unter'm Blazer. Den zweigeteilten Pony ignorieren wir mal großzügig...

Die Tragefotos entstanden übrigens während unseres Neu-England-Urlaubs. Auf dem Rückweg von den Green Mountains nach Boston machten wir in North Adams Halt und besuchten das Massachussetts Museum of Contemporary Art.

Der Schnitt ist der gleiche wie dieser hier. Um die Weite der Ärmel zu regulieren, habe ich eine Falte gelegt und eine schmale Manchette angenäht.



Damit wäre die Bluse auch schon (m)ein Kandidat für das Lieblingsstück 2015. Habt ihr eigentlich schon für dieses Jahr euren Dauerbrenner gefunden?