14. Januar 2016

Projekt Brot und Butter Teil 1

Mit ihrem #projektbrotundbutter trifft Siebenhundertsachen gerade ziemlich den Nerv vieler Hobbynäherinnen. Ich hatte in meinem Sylvesterposting ja schon anklingen lassen, dass ich 2016 verstärkt auf Basis-Schnitte zurück greifen möchte und die dann soweit anpassen, damit ich einfach nur noch in Serienproduktion gehen muss. Das passt natürlich prima zum Projekt Brot & Butter und ich sehe es auch ehrlich gesagt weniger als Sew Along denn als jahresbegleitende Maßnahme.

Und praktischerweise bin ich schon mittendrin. Wohoo! \0/


Beim Nähen habe ich das Problem der fehlenden Alltagskleidung eher weniger, schließlich greife ich beruflich und privat auf den gleichen Klamotten-Pool zu. Beim Stricken hapert es irgendwie doch am meisten. Ich suche mir ja gerne neue Herausforderungen, will heißen, immer neue Strickmuster oder stricke freestyle nach eigenem Design, und oft sind meine fertigen Strickjacken zu eng, zu kurz, zu weit, sie passen erst wie angegossen und nach dem Blocken habe ich einen weiten Sack, die Ärmel sind zu kurz, die Ärmel sind zu lang. Und so weiter und so fort...irgendwas ist immer! Und ja, ich mache eine Maschenprobe, die auch gewaschen und geblockt wird. Aber der vertraue ich dann meist doch nicht. Plöt!

Für den Winter möchte ich aus Drops Alpaca noch mindestens zwei Low-Budget-Pullover stricken. Die beiden, die ich habe (grün-türkis und perlgrau), werden in Dauerschleife getragen. Ich brauche mindestens noch eine Variante in schwarz - die ist gerade auf den Nadeln - und eine in Blau. Wolle ist da. Außerdem möchte ich aus diversen Alpaca-Restknäueln in Bordeaux, Perlgrau, Anthrazit und Blau einen MarlOn-Cardigan stricken. In Nadelstärke 4,5 bekomme ich die richtige Maschenprobe raus und so weich und locker mag ich die Alpaca auch am liebsten. Die ist dann auch nicht so bolle-warm und kann auch bei milderen Temperaturen getragen werden.

Für Frühling/Sommer muss ich mich dann mal auf die Suche nach einer guten Anleitung für ein passendes Jäckchen machen, das für meine Drops Baby Merino Maschenprobe passt. Ich bräuchte eines in schwarz und vielleicht noch eines in cremefarben. Vitamin D in cremefarbeneer Baby Alpaca Silk wär' vielleicht auch was... Das Wolllager ist auch gut befüllt, bestellen müsste ich - eigentlich - nix... (Haha, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich gerade bestellt habe...und naja, spätestens im Mai...ich sag' nur Drops Sale...)

Beim Nähen habe ich schon zwei Burda-Schnittmuster auserkoren, die ich gerne als Grundschnitt benutzen und immer wieder neu abwandeln möchte.

Als Bluse: Burda 7136. Ich habe schon eine Probebluse in weiß genäht. Der Stoff ist leider ziemlich shaize, sodass ich sie ca. 30 Minuten bügeln muss für ein halbwegs glattes Ergebnis. Die Passform der Bluse ist aber auf Anhieb sehr gut! Ich muss nur noch den Brustabnäher noch mal geringfügig verschieben. Ich habe schon einige Exemplare mit etwas tieferem Ausschnitt und Schluppe oder 3/4 Ärmeln vor meinem geistigen Auge. Quasi Sewaholics Granville und Oakridge - nur in gut... ;) Für das Nähen meiner Probebluse bin ich bei den Ärmelschlitzen übrigens nicht wie im SM vorgesehen vorgegangen, sondern habe die Methode von Off the Cuff getestet. Noch nie sahen meine Plackets auf Anhieb so gut und professionell aus!

Auf der Blusenliste stehen:
2 Hemdblusen: in Weiß und Champagner
1 Schluppenbluse in Schwarz
1 Schluppenbluse in Weiß mit Goldfischen <3
1 Schluppenbluse in Ocker-Creme-Pünktchenstoff


Als Hose: Ich habe schon ein Probeexemplar von Burda 8087 genäht. Die Hose habe ich ab der Kniemarkierung noch zu beiden Seiten leicht ausgestellt. Yeah Baby, eine ausgestellte Hose, die am Popo durch ihre Weite einiges verzeiht und bei der ich auf Anhieb mit minimalen Anpassungen ein tolles Ergebnis erzielt habe. Und die an den Hüften schön schmal sitzt und meine Figur vorteilhaft unterstützt! So mag ich das. Captain Riesling findet, dass sie ja so weit geschnitten ist, dass sie fast ausssieht wie ein Rock. Ich finde, er übertreibt mal wieder maßlos... Das Probemodell ist aus marineblauem Wollstoff, einem dem Rest der Culotte.

Auf der Hosenliste stehen also:
eine ausgestellte Hose in Schwarz
und eine ausgestellte Hose in Grau

Was mir noch fehlt ist ein guter Schnitt für eine schmal zulaufende Hose. So gern ich die Odeeh-Hosen mag: Ich hätte aber auch gerne welche mit ohne Gummibund...Aber da ich durch die 4 vorhandenen Hosen recht gut versorgt bin, genießt dieser Punkt erst mal keine allzu große Dringlichkeit.

Außerdem fehlen mir noch:
1-2 Pyjama-Hosen
ein Hosen-Anzug für berufliche Anlässe
eine Übergangsjacke (oder Mantel)
2 ausgestellte Röcke in schwarz und grau

Hollyburn und ich, das wird leider nix mehr in diesem Leben... ich habe diesen Schnitt und diesen Schnitt (Wiebke hatte eine tolle Version genäht!) sowie den Bahnenrock aus der Fashion Style 9/2015 in die engere Wahl genommen.

Außerdem will ich mir für Mitte Februar wieder gerne ein Geburtstagsoutfit nähen. Vielleicht diesmal doch nur ein Rock?! Oder doch ein Kleid? Das vom letzten Jahr ist beim Waschen trotz Vorwaschen leider geschrumpft. -.-

Insgesamt keine kleine Liste, aber wie gesagt: Das sind nicht zwingend die Pläne für die nächsten drei  Monate, sondern  die Basis für's ganze Jahr...

Spannend finde ich, dass jede so unterschiedliche Bedürfnisse hat - so unterschiedlich, wie die Leben, die wir führen! Ziemlich coole Sache, finde ich. Wie sieht's bei euch aus: Macht ihr auch mit?



Kommentare:

  1. Schöne Pläne. Da ich selbst einige Hosen nähen möchte, freue ich mich natürlich, wenn andere Nähnerds ähnliche Pläne verfolgen. LG Carola

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  2. Ganz schön vielfältige Pläne! Weißt Du schon, welchen Pyjama-Hosen-Schnitt Du nimmst? Ich frage da nicht ganz uneigennützig. ;)
    Auf die Blusenadaptation bin ich auch sehr gespannt. Ich wünsche Dir viel Erfolg.
    Viele Grüße,
    Katharina

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  3. Du hast viel vor! Gutes Gelingen!
    GlG Dana

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  4. Wow, du hast auf jeden Fall einiges geplant, ich bin gespannt, ob du alles schaffst! Viel Erfolg dabei!

    Liebe Grüße, Denise

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